Vielfalt erleben, Stärken entfalten, Gemeinschaft fördern

 

In der August-Gaul-Schule haben sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen zusammengefunden, die ein wohlwollendes, wertschätzendes Menschenbild verbindet, was kooperative Strukturen auf unterschiedlichsten Ebenen, gesteigerte Selbstverantwortung innerhalb der eigenen Lernprozesse der Kinder und einen produktiven Austausch über Pädagogik überhaupt erst ermöglichte. Langsam etablierten sich Ansätze einer neuen Lernkultur, die es nun herauszuarbeiten und zu entwickeln galt. 

 

Es entstand ein Menschenbild, ein Bild vom Kind, das hinter all unseren Handlungen steht und als Ausrichtung für alle Mitarbeiter der AGS dient. Folgende Annahmen beschreiben dieses Bild:

  • Kinder wollen lernen und sich weiterentwickeln
  • Kinder wollen wahrgenommen werden und an der Gemeinschaft teilhaben
  • Kinder tun alles, was ihnen möglich ist, um diesem Entwicklungsbedarf nachzugehen
  • Auffälligkeiten sind durch Fehlprägungen entstanden und nicht Schuld des Kindes
  • Jedes Kind ist anders, unvergleichlich und gleichwertig
  • Kinder sind gleichwertig aber nicht gleichberechtig
  • Kinder sind in der Lage, angemessene Verantwortung für sich, das Miteinander und die Umwelt/das Umfeld zu tragen